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31. Wulfener Musikwoche 2026

31. Wulfener Musikwoche 2026
Samstag, 22. August 2026 – 29. August 2026
LOVE IS ALL AROUND | LIEBESLUST UND LIEBESFRUST QUER DURCH EUROPA
Werke
Love is all around
Liebeslust und Liebesfrust quer durch Europa
Musik zum „Thema Nummer 1“ aus ganz Europa. Werke von Claudio Monteverdi, Luca Marenzio, den Beatles, John Farmer, Thomas Morley, Johannes Brahms, Wet Wet Wet und vielen anderen.
Musik unterschiedlichster Epochen und Stilrichtungen unter einem gemeinsamen Thema zusammenzustellen und daraus ein schlüssiges Programm basteln – das ist die Idee von „Love is all around“. Mit den Liedern und Chorwerken, die wir während der Musikwoche erarbeiten, durchstreifen wir die wechselhaften Stimmungslagen zum Thema „Liebe“ von romantisch bis aufgebracht, von traurig bis belustigt, von sehnsüchtig bis abweisend; allerlei Skurriles tummelt sich hierbei in den Songtexten aus den verschiedensten europäischen Ländern.
Gerade in der Renaissance gibt es eine große und bunte Vielfalt an „Lovesongs“: Während in einem Madrigal von Luca Marenzio (Italien) die Geliebte vor lauter Sehnsucht am liebsten sterben möchte, ist der Protagonist im deutschen Lied von Jacob Regnard überglücklich, endlich wieder ohne Beziehung zu sein. Im englischen Madrigal „Philomela“ wird erklärt, dass es sich nicht lohnt, an die Treue zu glauben, man solle einfach fröhlich bleiben und sich schnell eine neue Liebe suchen. Und im russischen Volkslied „Petruschka“ heiratet Katinka einfach den Neffen, weil Petruschka nicht rechtzeitig zu seiner Verlobung erscheint. Die Bandbreite der Musik, die wir während der Musikwoche kennenlernen werden, reicht vom 15. Jahrhundert bis zum Popsong, etwa dem unerwartet schmalzigen Beatles-Song „If I fell in love“ (John Lennon soll dazu gesagt haben, es habe ihnen einfach Spaß gemacht, auch mal so etwas Schmalziges zu singen).
Im Abschlusskonzert spielen die Musiker der „Philharmonia Frankfurt“ passende Instrumentalstücke von der finnischen Polka bis zum Tango und begleiten die Chorwerke. Die Erzählerin Dorothee Grieshammer (Berlin) liest passende Lyrik und Prosa sowie die Übersetzung der fremdsprachigen Texte.
Mit von der Partie sind ebenfalls wieder die Sopranistin Stefanie Rodriguez und der Pianist Wolfram Märtig.
Der „kleine Chor“, der ab Dienstag jeweils vor dem Gesamtchor probt, übernimmt spezielle Partien aus dem Gesamtprogramm und trägt so zu einem abwechslungsreichen Klangeindruck bei.
Musikalische Leitung
Markus Karch ist Chor- und Orchesterleiter, hat ein großes Interesse an Musiktheater (Oper, Musical und Schauspiel mit Musik), arbeitet als Arrangeur / Komponist und bietet Klavierunterricht und Chorveranstaltungen speziell für erwachsene Anfänger an. Markus Karch studierte Schulmusik mit Hauptfach Klavier und Leistungsfach Dirigieren an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim. Gegen Ende seiner Studienzeit gründete er die Kurpfälzische Kammeroper, der er als künstlerischer Leiter vorstand. Die KKO realisierte mehrere kleinere Opern – weniger bekannte Werke großer Komponisten wie „Abu Hassan“ von C.M. v. Weber oder „La finta sempli ce“ von W.A. Mozart.
Als musikalischer Assistent war Markus Karch unter anderem an der Alten Oper Frankfurt und am Festspielhaus in Salzburg engagiert. Als Dirigent und musikalischer Leiter arbeitete er auch bei der Musikbühne Mannheim, den Heidelberger Schloßfestspielen, dem Musikfestival „Not´en bulles“ in Auray / Bretagne und an der Operá Mosset in Südfrankreich.
In seiner Heimat, der Metropolregion Rhein-Neckar-Main, ist Markus Karch einem breiten Publikum als Leiter des „Kammerchors Schries heim“ und der „Dilsberger Kantorei“ bekannt. Mit seinen Chören führt er das klassische Standardrepertoire von Bachs H-Moll-Messe bis zum Verdi-Requiem auf, konzipiert aber auch gerne eigene sparten übergreifende Konzertprojekte, in denen sich neben dezenten Einflüssen aus Pop und Jazz vor allem das Element der Improvisation in die „klassische Normalität“ einmischt. Sehr aktiv ist Markus Karch als Arrangeur. Ein Teil seiner Bearbeitungen wird von großen Verlagen (Bärenreiter und Schott) vertrieben. Im Jahr 2026 leitet Markus Karch zum fünften Mal die »Wulfener Musikwoche«.
Stimmbildung
Die Sopranistin Stefanie Rodriguez erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Folkwang-Universität der Künste Essen bei Ulf Bästlein und Karol Szilagy. 2004 schloss sie ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. Sie ist als festes Mitglied im Opernchor des Essener Aalto-Theaters engagiert, wo sie auch immer wieder solistisch zu erleben ist. Ebenso ist Stefanie Rodriguez eine gefragte Interpretin für Konzert und Oratori um. Als Gesangspädagogin widmet sie sich besonders der Stimmbildung, wie auch bei der »Wulfener Musikwoche«.

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